17.09. Geparden Tracking und Fahrt von der Okonjima Lodge zur Oropoko Lodge

Das Geparden-Tracking läuft folgendermaßen ab. In einem 4.000 Hektar großen Areal befinden sich 4 Geparden die wild sind, aber eingefangen wurden weil sie Wild von Farmern getötet haben. Nun wird überprüft ob sie in der Lage sind zu jagen um sie wieder auswildern zu können. Hierzu muss aber erst eine geeignete Gegend gefunden werden. Die 4 Geparden bekommen Peilsender damit man sie auf dem riesigen Areal wieder aufspüren kann und ihre Verfassung überprüfen kann. Wir fahren nun mit einem Jeep los und versuchen mit einem Peilempfänger sie aufzuspüren. Wenn wir dann in ihrer Nähe sind steigen wir aus und versuchen sie zu Fuß zu finden. Die Geparden narren uns ganz gewaltig, da wir einen relativ großen Halbkreis fahren bis wir sie genauer orten können. Unser Guide Andreas zweifelte zwischenzeitlich an seinem Empfänger. Dann meint er wir wären sehr nah bei ihnen und steigen aus. Es wird spannend. Wir laufen sehr schnellen Schrittes in eine Richtung, da er glaubt das sie nach wie vor permanent in Bewegung sind und sie uns sonst wieder entwischen. Wir laufen aber auch direkt auf einen Zaun zu. Er entdeckt direkt am Zaun Spuren die sehr frisch sind und meint das sie hier irgendwo sein müssen. Klasse, aber wo, das gelbe Gras ist fast kniehoch, d.h. wenn sie liegen werden wir fast über sie drüberstolpern müssen bis wir sie sehen. Er stoppt und zeigt ins Gras, da sind sie! Wie? Wo? Erst beim zweiten hinschauen sind sie zu erkennen. Perfekte Tarnung! Wir stehen gerade mal 3 oder 4 Meter von ihnen weg.  Es sind 2, wir laufen einen kleinen Bogen, um sie besser zu sehen zu können. Nach einer Weile steht einer von beiden auf und geht davon. Der andere folgt im kurz danach. Wir folgen Ihnen langsam, sie sind wenige Meter hinter einem Busch verschwunden. Als wir um den Busch rum sind, sind sie nicht mehr zu sehen. Unser Guide zeigt wieder ins Gras, einer der beiden Geparden liegt wieder nur ca. 3 Meter von uns entfernt, der andere ist weg. Nun ist uns klar, das ohne entsprechende Übung oder sehr viel Glück sie im Etoscha eigentlich nicht zu sehen sind. Andreas meint der Gepard wäre relaxt, aber wir entfernen uns nun wieder. Nicht das er auf einmal wieder einen riesen Hunger bekommt! Wir fahren zurück und gehen nach dem packen, wieder zum leckeren Brunch. Danach fahren wir zur Oropoko Lodge, die wir recht bald erreichen. Die Lodge ist von der Größe her nicht ganz unser Geschmack, was am davor stehenden Busunschwer zu erkennen ist. Ansonsten ist sie aber recht schön und hat eine super Lage. Daneben können wir auch um 17h noch eine Pirschfahrt machen. Wir sehen zwar nichts was wir nicht schon anderst wo gesehen hätten, aber vom Tiere anschauen können wir nie genug bekommen können. Bei der Pirschfahrt lernen wir auch ein anderes nettes Ehepaar kennen, mit den wir dann auch gemeinsam essen.

 

18.09. Fahrt von der Oropoko Lodge nach Windhoek

6h Aufstehen, da wir gestern Abend keine Lust mehr zum packen hatten. Frühstück, Fahrt nach Windhoek, Auto abgeben, Transfer zum Flughafen und schon ist der Urlaub wieder vorbei. Nun stehen uns noch ca. 22 Stunden warten und fliegen bevor, der mit Sicherheit unangenehmste Teil der Reise. Windhoek - Johannesburg - Frankfurt - München.

Gepardenspuren Warzenschwein Butterbaum Kudu

 

Gepard Gepard Gepard Nashörner
Nashorn Warzenschwein Oryx Kudu
Steinbock

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