Besteigung des Mt. Meru und des

    Kilimanjaro       

und Safari im Amboseli Nationalpark

190 Bilder

Planung/ Vorgeschichte:
Nachdem wir wieder mal gebeten wurden an Weihnachten überall, Eltern und Schwiegereltern, zu sein, haben wir uns überlegt in Urlaub zu fahren. Außerdem bot sich das direkt an, da wir mit 5 Urlaubstagen 2 Wochen Urlaub zusammen bekommen haben.
Was ich dabei nicht berücksichtigt hatte, das mein Schatz als "Urlaub" den Kilimanjaro aussucht!

Super-Gau:
Vier Wochen vor Abreise habe ich mir eine Zerrung inkl. Muskelfaserriss in der linken Wade beim Joggen zugezogen. 2 Wochen später war es immer noch nicht verheilt, weshalb ich zum Arzt ging um mir ein Attest geben zu lassen für die Reisestornierung. Um so größer war die Überraschung als der Arzt meinte, das kriegen wir schon hin in der verbleibenden Zeit. Also Stützstrumpf, Tabletten und Krankengymnastik. Das erstemal "normal" gehen konnte ich eine Woche vor Abreise. Aber so richtig zuversichtlich war ich nicht, da ich selbst wenn die Wade halten würde 4 Wochen nicht trainiert hatte.


Unsere Reise haben wir bei Hauser-Exkursionen gebucht. Im Katalog lass sich das folgendermaßen:
* 5- bzw. 6-tägiges Gipfeltrekking zum Mt. Meru und Kilimanjaro
* Mt. Meru (4.566 m): idealer Eingehberg vor dem Kilimanjaro
* Ausgewogenste Besteigungsvariante beider Berge Ostafrikas
* Safari- und Ruhetage - Ostafrika von seiner besten Seite

Der Mt. Meru, der zweithöchste Berg Tansanias, steht zu Unrecht im Schatten seines berühmten Nachbarn und wird daher eher selten bestiegen. Denn auch der Mt. Meru ist ein spektakulärer Berg, ein klassischer Vulkankegel, dessen teilweise eingebrochenen Kraterwände ihm die Form eines riesigen Hufeisens verleihen. Viele Gründe sprechen für den Mt. Meru zur Einstimmung und Vorbereitung auf Ihre Kilimanjaro Besteigung. Die Länge der Tagesetappen und die Höhenunterschiede entsprechen denen am Kilimanjaro, Sie bewegen sich aber im Gesamten etwa 1.000 Höhenmeter niedriger. Die Besteigung des Mt. Meru ist eine wirklich lohnende Tour, die Sie durch Wildnisgebiete mit freilebenden Tieren und durch dichten Regenwald führt. Die Hütten für Ihre Übernachtungen sind in gutem Zustand, und der Blick auf den Kilimanjaro ist eine Entlohnung für die teilweise sehr anspruchsvollen Wege. Während einer Safari durch den Amboseli Nationalpark können Sie die Füße dann für kurze Zeit hochlegen. Genießen Sie hier die Annehmlichkeiten einer Lodge, etwa eine gemütlichen Abend am Kaminfeuer mit Blick auf eine beleuchtete Wasserstelle. Gut akklimatisiert und ausgeruht gehen Sie jetzt den Kilimanjaro an, für den sechs Tage veranschlagt sind. Diese abwechslungsreiche Besteigung führt Sie auf der Kikeleva Route hinüber zum Fuße des Mawenzi. Über den Kibo Sattel erreichen Sie die School Hut und "erstürmen" endlich den Gipfel. Der Abstieg erfolgt auf der Marangu Route, die Ihnen am letzten Tag nochmals intensives Regenwalderlebnis beschert.

Hier erst mal ein paar Daten zu unserer Tour. Die Angaben müssen nicht wirklich richtig sein, da die Höhenangaben in Führern, auf Karten, vor Ort an den Buden und die meines Höhenmessers, teilweise stark unterschiedlich waren. M.W. ist auch nur der Kilimanjaro selbst korrekt mit GPS vermessen. Die Route für unseren Aufstieg am Kilimanjaro trägt z.B. folgende Namen:
a) Nalemuru Route (vor Ort auf Schildern)
b) Kikileva Route (im Katalog des Veranstalters)
c) Loitokitok Route (auf der Karte)

     

Höhenmeter

Gehzeit höchster
Datum Von nach hoch runter

Stunden

Punkt
23.12. Momella Gate Miriakamba Hut 1.015 130 5:20 2.500
24.12. Miriakamba Hut Saddle Hut 1.045 10 4:30 3.500
25.12. Saddle Hut Saddle Hut 1.066
(495)
1.066
(495)
8:00
(3:45)
4.566
26.12. Saddle Hut Momella Gate 0 2.000 4:00 3.500
28.12. Nalemuru 1. Zeltplatz 630 5 3:30 2.600
29.12. 1. Zeltplatz 2. Zeltplatz 1.200 130 7:00 3.600
30.12. 2. Zeltplatz Mawenzi Tarn Hut 615 10 3:00 4.330
31.12. Mawenzi Tarn Hut School Hut 575 180 4:45 4.750
01.01. School Hut Horombo Huts 1.365 2.180 12:45 5.895
02.01. Horombo Huts Marangu Gate 150 1.890 7:00 3.720

Ein Wort zur Qualität der Bilder. Ich hatte eine recht hohe Ausschussquote. Die Gründe lagen am schlechten Wetter durch Regen, an vielen Wolken die den Himmel bedeckten und am Regenwald der teilweise wie ein Dach über den Wegen fungierte. Alles in allem sehr oft, sehr wenig Licht und somit sehr lange Belichtungszeiten. Ich hätte also mit Stativ fotografieren müssen, dass wollte mir aber seltsamerweise keiner tragen, ich selbst auch nicht.

Aruhsa - Momella Lodge
Momella Lodge - Miriakamba Hut - Saddle Hut - Mt. Meru
Saddle Hut - Miriakamba Hut - Momella Gate - Serena Lodge/ Kenia
Serena Lodge/ Kenia - Amboseli National Park - Loitokitok/ Kenia
Loitokitok/ Kenia - Nalemuru - 1. Zeltplatz
1. Zeltplatz - 2. Zeltplatz
2. Zeltplatz - Mawenzi Tarn Hut - School Hut
School Hut - Gillman's Point - Stella Point - Uhuru Peak - Kibo Hut - Horombo Huts
Horombo Huts - Mandara Huts - Marango Gate - Moshi

Geschafft!!! 01.01.2003, 8 Uhr!

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Wen es interessiert meine derzeitige Fotoausrüstung.

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Stand: 06.03.2003