Do 26.10.
Flug München - Sharjah - Kathmandu 1.300 m

Was machen Heike und ich vor dem Abflug? Genau wir fahren noch zum Werksverkauf von Deuter in Gersthofen und kaufen 2 Rucksäcke. Soweit so gut. Gut auch das wir dennoch sehr früh am Flughafen sind! Wir suchen einen Parkplatz im Parkhaus für Langzeitparker, wo die Anzahl der freien Parkplätze angezeigt werden, ha, ha, klasse, aber leider nicht wo! Also suchen, suchen und siehe da irgendwann finden wir sogar einen. Ausladen, umladen, Auto abschließen, zum Lift ... hmm ... Heike hat Wanderschuhe an und ich? Halbschuhe!!! Wo sind die Wanderschuhe?? Zu Hause im Flur stehen gelassen!! Shit! Es ist ungefähr 14:25h und der Flieger geht um 17:50h! Gut, das heißt eigentlich nicht gut, aber was soll's auf ins Auto und ab nach Augsburg. Wie schön wenn die Autobahn frei wäre ... wenn es nicht regnen würde ... wenn keine Schnarcher auf der linken Spur wären ... jetzt kommt's ganz dick schwarze Wolken, Wind, die Blätter bläst es von den Bäumen, na prima. Die restliche Fahrt ging mehr oder weniger alles glatt, Ankunft am Flughafen München ca. 16:20h.

Kann uns nun noch was schocken? Joo! Die blöde Lufthansa meint, das unser Handgepäck zu groß ist! Einer, der gerade neu erstandenen Rucksäcke und der "alte" ebenso. Ja, das hab ich noch nie erlebt! Wir sollen die Teile, bevor wir ins Flugzeug steigen, hinstellen, die kommen in den Bauch. Und wo mit dem "Handgepäck" hin? Wieder umpacken, wir haben ja noch ne Tasche im Rucksack, zum Glück. Und nu? Nun, fliegen sie nicht los. Ich glaub's ja nicht. Mit ca. 45 Min. Verspätung geht's los. Na da hätte ich mir ja noch ewig Zeit lassen können!!

Essen fassen. Wie? Abendessen nur kalt, die sparen jetzt wohl auch an allem. Heike reicht das nicht! Also kriegt sie noch was von mir, ca. 20:15h. Es ist 21:56 Heike meint, sie hat immer noch Hunger! ... Hab ich eigentlich schon erzählt das der Typ neben uns 2 Meter misst und die Armlehne voll in Beschlag nimmt! ... Das „Frühstück“ war dann das „Abendessen“, die Deppen haben es vertauscht.

 

Fr 27.10. Ankunft in Kathmandu und Busfahrt zum Godavari Village Ressort

Im Flughafen das übliche Spiel: Warten aufs Gepäck! Hier der erhöhte Schwierigkeitsgrad, offensichtlich war der Flieger fast komplett voll mit Teilnehmern vom DAV Summit Club, d.h. alle haben die gleichen hellgrünen Taschen, Ruck- oder Trekkingsäcke!! Ätzend! Aber wenigstens ist uns das Schicksal von Claudia, einer Teilnehmerin unserer Gruppe, erspart geblieben. Die wartete vergebens auf ihre Tasche, nachdem aber eine andere Tasche übrig war, hat wohl „nur“ irgend ein Trottel die falsche mitgenommen. Welch Wunder bei den ganzen hellgrünen Teilen.

Heike meinte sie wolle unbedingt schauen, ob bei den Summit Club Bussen Kazi unser Führer vom letzten Jahr rumhirscht. Mmh, es waren auch nur ca. 10 Busse mit jeweils ca. 15 Teilnehmern plus zig Hiwi’s am rumwuseln, da ist es doch ein leichtes einen Führer zu finden, der einen vermutlich eh nicht wieder erkennt. Dachte ich, bis sie vor mir stand mit ihm. Und er scheint sich wirklich noch an uns erinnert zu haben! Unser diesmaliger Führer scheint ein guter Freund von ihm zu sein.

Fahrt zum Hotel. Es geht nicht gem. Reiseplan zum Hotel Greenwich Village sondern zum Godavari Village Hotel. Sehr gut, letzteres kennen wir vom letzten Jahr und das ist echt der Luxus-Bunker schlechthin. Das Greenwich wäre nur ein Mittelklassehotel gewesen ist aber voll. So kann's weitergehen.

Ankunft Hotel. Kurze Ansprache eines offiziellen Vertreters vom Summit Club vor Ort. Vorstellung der Guides. Unser erster Führer ein riesen Kerl erinnert mich schwer an den Indianer in "Einer flog übers Kuckucksnest" heißt M... B.... nachdem sein Name kaum aussprechbar ist meinte er, wir sollen einfach M.B. zu ihm sagen. Der zweite Führer relativ jung heißt Amit Gurung wohl einer aus diesem Elite-Kriegerstamm hoffentlich nicht mit dem ebensolchen Schritt. Danach Formulare und kein Ende und der ausdrückliche Hinweis im Tagesrucksack und am Mann kein Messer zu haben, während des morgigen Inlandfluges, da verstehen sie offensichtlich keinen Spaß. Außerdem dürfen der Tagesrucksack und die Trekkingtasche zusammen nicht mehr als 20 Kilo wiegen, wobei ab Abmarsch die Trekkingtasche maximal 13 Kilo wiegen darf. Vorschrift: die Träger tragen 2 von den Teilen und dürfen nicht mehr als 26 Kilo tragen. Ist ja wohl nachvollziehbar ... Waage gibt's an der Rezeption.

Dann haben wir einen kleinen Happen gegessen, sehr lecker, wollten umpacken, aber da hat uns dann doch der Schlaf übermannt nachdem wir im Flieger kaum gepennt haben.

Es ist umgepackt und wie kommt nun die Waage zu uns oder meinen die ernsthaft ich mache noch Spätsport, unser Zimmer liegt ca. 50 Höhenmeter unterhalb der Rezeption ... mal fragen ... auf zur Rezeption. Auf 3/4 des Weges kommt mir im Dunkeln einer der kleinen Hotelhelfer entgegen, bei im klappert’s: Do you need a balance? Na wenn das nicht paßt! Bei mir sind’s knapp 13 und 7 Kilo und bei Heike 12 und 5 Kilo, wie? Das vor dem Abflug noch anderst herum ...

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