Das Reiseprogramm:

Auf dieser Himalaya-Wanderung wird nicht in Lodges oder Zelten übernachtet, auch nicht in Hotels, sondern in komfortablen Gästehäusern, die an den schönsten und aussichtsreichsten Plätzen im südlichen Annapurna-Gebiet liegen, hervorragend in Landschaft und Siedlungen integriert sind, nur mit Kerosin kochen, Doppelzimmer, WC und manchmal sogar warme Duschen bieten. Wer hätte das gedacht, Sonnenenergie, wo sie niemand vermuten würde.  Eine vorbildliche Abfallentsorgung kommt dazu. Das heißt, die Konzeption dieser Gästehäuser hat absoluten Modellcharakter. Und das Schöne daran ist, der Charme Nepals und der Nepali ist immer präsent. Auf dieser Himalaya-Wanderung werden keine Fünftausender erobert, sondern man pilgert locker durch die fruchtbare Landschaft, legt mal eine Pause ein und freut sich, wenn man das nächste Gästehaus wieder erreicht hat. Es gibt in Ghandrung auch einen freien Tag zum Streunen, Neugierigsein, oder man läßt die Seele vor der Himalaya-Kulisse baumeln. Zuerst sind fünf volle Tage für das Kathmandu-Tal eingeplant. Fahren, wandern, schauen, staunen. Dann wird nach Pokhara gefahren, am romantischen Phewa-See übernachtet (Übernachtung war nach dem Trekking) und anschließend sechs Tage durch das Land gewandert, Richtung Annapurna und zurück.

Die Voraussetzungen:
Die Wanderungen erfordern 3 - 5 Stunden Gehzeit.

01.10.99, 1. Tag: Sie fliegen mit einer Chartermaschine der Condor nach Nepal. *** Abflug von München ***

2. Tag: Ankunft in Kathmandu und Fahrt ins Berghotel Haatiban mit prachtvoller Panoramasicht - Ihr Quartier für die ersten sechs Tage. *** Die Unterbringung im Haatiban war sehr gut. Große Doppelzimmer mit eigener Naßzelle und wirklich unvergleichlicher Aussicht. Das Essen war, egal ob nepalesisch, tibetisch oder chinesisch, immer hervorragend inklusive des sehr guten Service. Und unvergessen die unerwartete Folklorevorstellung durch die Hotelbediensteten. ***

3. Tag: Am Vormittag besichtigen Sie den Stupa von Swayambunath *leider  im Regen* und die Altstadt von Kathmandu. Highlights, wohin man schaut: Pashupatinath, für Hindus einer der heiligsten Plätze oder der Stupa von Bodnath, der berühmteste überhaupt. *** Bißchen viel für einen Tag, aber alles sehr sehenswert! ***

4. Tag: Sie fahren zuerst nach Nagarkot, das rund 2000 m hoch und 20 km östlich der Hauptstadt liegt.  Exzellenter Aussichtsplatz mit Himalaya-Blick. *** wenn er nicht Wolkenverhangen ist, sehr schade *** Dann wandern Sie, drei Stunden etwa, zum ChanguNarayan-Tempel.  *wunderbar zum einlaufen* Anschließend ein Besuch von Thimi. *** Eigentlich ist Thimi vom DAV-Summit als Ausflugsziel nicht vorgesehen, da "zu dreckig". Sicherlich ist es nicht klinisch steril, aber dafür sehr ursprünglich und Souvenierhändler frei! Thimi ist eine sehr alte Newari-Siedlung. Die Newari´s sind eine der Ureinwohner Nepal´s. Thimi ist sehr bekannt für seine Töpfereien. ***

5. Tag: Vom Hotel Haatiban aus werden der Dhakshin-Kali-Tempel besucht und am Nachmittag Patan und Bhaktapur, eine Stadt wie soeben dem Mittelalter entsprungen, voller Kunst und Charme. *** Am Dhakshin-Kali-Tempel werden zweimal die Woche Tiere bei lebendigem Leibe geschlachtet. Muss m.e. nicht unbedingt, so nah und so live sein, aber das drum herum ist sehr interessant und auch wie die Nepali damit umgehen. Patan und Bhaktapur sind gegenüber Kathmandu-Altstadt "angenehmer" zu besichtigen, da nicht soviel Trubel ist. Beide sind sehr sehenswert, wobei Bhaktapur noch einen Tick schöner als Patan ist. Ausserdem ist Bhaktapur autofrei! ***

6. Tag: (Zuerst mit dem Bus auf der Tibetstraße nach Dhulikel, dann zu Fuß weiter nach Panauti, das schönste Dorf im weiten Umkreis. Zum Schluß noch nach Banepa, ein wichtiger Handelsplatz. Gehzeit 4 Stunden; Gesamtdauer: 6-7 Stunden.) *** Wäre schön gewesen, es hat geschüttet wie aus Kübeln. Wir haben uns aber wenigstens in Panauti „durchschwommen“ und danach hat uns Kazi zum Budha Nilkantha gebracht. Das Beste aber war das typisch nepalesische Essen in einem Restaurant in Kathmandu auf dem Boden sitzend. ***

7. Tag: Sie wandern durch lockeren Kiefernwald zum 2278 m hohen Campadewi. Eine Pracht-Aussicht vom Manaslu bis zum Gaurishankar. *** Und viele Blutegel hat´s da gehabt, unglaublich! Leider war die Sicht nicht so toll, aber schön war´s trotzdem, aber auch recht anstrengend. ***

8. Tag: Flug nach Pokhara, mit dem Bus nach Lumle. Angesichts von Annapurna und Machapuchare wandern Sie hinein in eine majestätische Landschaft, durch richtige Bauerndörfer, vorbei an Reisfeldern bis nach Birethanti, das 1037 m hoch am Modi-Khola-River liegt.  Dann ist es noch eine halbe Stunde und Sie können im Sanctuary-Gästehaus Ihr Zimmer beziehen. Anschließend genießen Sie im Garten den Ausblick auf den Berg der Götter, den Machapuchare. Gehzeit insgesamt 3 - 4 Stunden. *** ging nur ca. eine halbe Stunde hoch, danach ging´s nur runter; sehr schöne Lodge ***

9.  Tag: Es geht wieder aufwärts. Bis nach Ghandrung, einer besonders schönen Gurung-Siedlung in 2000 m Höhe. Über sorgfältig angelegte Steinstufen und durch gepflegte Reisterrassen wandern Sie rund 800 m höher, ganz bequem in fünf Stunden.  Das Himalaya-Gästehaus liegt im oberen Teil des Ortes und bietet einen schönen Blick auf das Gurung-Dorf und auf die Annapurna-Gipfel.  *** der anstrengenste Tag, aber wunderschöne Landschaft und somit viel zu schauen; ***

10. Tag: Ein Tag, den Sie ganz nach Ihren Vorstellungen gestalten können. Aber um eine eingehende Besichtigung des stattlichen Gurung-Dorfes kommt man hier gar nicht herum. Ein Stück Aufstieg überhalb des Dorfes ca. 300 m bietet eine faszinierende Aussicht auf die Annapurna-Kette. *** einfach nur schauen und geniesen! ***

11. Tag: Der Abstieg nach Birethanti ist jetzt, nach Aufstieg und einem Tag Pause, das pure Vergnügen. *** so isses! ***

12. Tag: Nächstes Ziel ist Dhampus und dort das Gästehaus Basanta. Der herrliche Annapurna-Blick wird nur noch vom Machapuchare übertroffen, der jetzt zum Greifen nah erscheint.  Ein einmaliges Schauspiel, wenn die letzten Sonnenstrahlen den Machapuchare in alle Farben tauchen. *** Einen Sonnenuntergang haben wir wegen der Wolken am Nachmittag nie gesehen. Aber die Sonnenaufgänge hatten einfach was! Da steht man gerne um 6 h auf!! ***

13. Tag: Noch eine Stunde Abstieg zur Straße nach Phedi hinunter, dann fahren Sie nach Pokhara. Spaziergang entlang der lebhaften Uferstraße. *** Bummeln und Souvenier´s kaufen. ***

14. Tag: Fahrt mit dem Bus nach Kathmandu ins Godavari Resort. *** Das Hotel war absolut super. Aber die Fahrt muss kein zweitesmal sein. ***

15. Tag: Ein freier Tag in Kathmandu. *** Nochmal ein ganzer Tag Kathmandu Altstadt mit Einkäufen, handeln, handeln, ... ***

16.10.99, 16. Tag: Rückflug und Ankunft in Deutschland.

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Stand: 22.04.2000